Montag, 30. Oktober 2017

Marcus Jeanliho

Beim großen Offenbacher Kunstfestival ist der Waggon auch dieses Jahr wieder als Ausstellungsort mit dabei und präsentiert ab 21. April 2017 Grafiken des Frankfurter Künstlers Marcus Jealinho, die sich mit Themen der afrokreolischen Kultur auseinandersetzen.


Johannes Schebler - Risse im Alltag

15. September 2016

Risse als verbindendes Element. Brüche. Durchbrochene Ruhe, die keine Ruhe ist sondern Stille, die keine Stille ist, sondern angespannte Lethargie. Aufbruch. Fragmentarische Körperteile, die Bewegung anmuten lassen. Risse in Wänden. Aufbrechen des alltäglichen Unbelebten das uns umgibt. Detailaufnahmen einer der darin enthaltenen Wirklichkeiten. Spuren von befremdlichen menschlichen Aktionen. Risse in Konventionen. Am Kitsch vorbeischrammende Figuren. Nachbildungen oder Abbilder von Tieren und Menschen, die Sympathie wecken sollen, aber Skurrilität ausstrahlen. Spuren der Dekonstruktion dieser Bilder. Risse in der Normalität. Risse im Alltag.
Johannes Scheblers Fotografien spiegeln sein Auge für Details, sowie seine Vorliebe für Strukturen und das Fokussieren auf weitgehend unbemerkte Aspekte oder ungewöhnliche Situationen wider. (Text: Claire Dorweiler).
Neben den fotografischen Arbeiten werden auch einige vom Künstler gestaltete Plakate aus der Phantom Limbo Konzertreihe zu sehen sein.

Bea Dietz - Paperworld

Vernissage am 01.06.2017

In ihren Collagen trägt die Offenbacher Künstlerin Bea Dietz grafische Papier-Fundstücke aus Werbeflyern, Zeitschriften, Tageszeitungen, Comics et cetera zusammen, denen sie in neuen – und meist sehr bizzaren – Kontexten neues Leben und neue Bedeutung einhaucht, aufklebt und einstickt.



MissKreatiEva - Die 9. Dimension

3 Tage Paris
Spurlos.
Verschwunden.

LESUNG. KONZERT. AUSSTELLUNG.
MissKreatiEva liest über Ihre Erfahrungen in diesen 3 Tagen, in denen Sie hochpsychotisch durch Paris irrte. Dabei verschwimmen Wahn und Realität in einer Art und Weise, die uns glauben lässt, das Ihre Realität der Wirklichkeit entspricht.
Es ist keine Glaubensfrage laut MissKreatiEva.
3 Tage Verzweiflung bis hin zum Todeswunsch.
3 Tage Erleuchtung und Dialog mit Gott.
Seit fast 20 Jahren leidet sie unter Schizophrenie.
An diesem Abend liest Sie Ihre Kurzgeschichte, begleitet vom Musikduo t.b. OR NOT t.b., die Passagen daraus musikalisch und textlich umgesetzt haben.
Zu diesen Passagen hat MissKreatiEva Zeichnungen angefertigt, die parallel  in einer Ausstellung ebenfalls im Waggon zu sehen sind.


Sarah Mai

Die Waggonsaison 2017 startete am 02.03.2017 mit einer Ausstellung von Sarah Mai!

Die Große Arkana der jungen Offenbacher Künstlerin Sarah Mai besteht aus 22 (nicht besonders großen) versponnenen Werken. Mystisch, symbolistisch, psychedelisch, surrealistisch und mit mythologischen Bezügen, dabei ein wenig naiv, und sehr persönlich.


Marcus Wöll - Wald

Am 30.03.2016 eröffnete die Ausstellung von Marcus Wöll (Wald).

Offenbach am Main.
Offenbach bei Frankfurt.
Metropol-Region Offenbach-Rhein-Main.
Großstadt Offenbach. Industriebrache Offenbach. Offenbacher Betonarchitektur.
Schließ deine Augen! Tu nur einen Schritt. Geh ein kleines bisschen geradeaus. Mach deine Augen auf.
Der Offenbacher Fotograf Marcus Wöll zeigte Fotografien aus dem tiefverwunschenen Wald!
Zur Fotokunst erklangen mystische Trommeltöne (Trommel-Jam-Session).




Dienstag, 27. Oktober 2015

Nina Ninotschka - „Machtspielchen“

  Nina Ninotschka - „Machtspielchen“

Neue Ausstellung im Waggon von Nina Ninotschka! Die gebürtige Offenbacherin zeigt mit ihrer Arbeit „Machtspielchen“ irritierende Eingriffe in unsere gesellschaftlichen Konventionen und Wahrnehmungsmuster. In mehreren Serien keramischer Arbeiten analysiert und erfasst sie den Ausdruck Macht-implizierter Objekte, übersteigert und abstrahiert das Ergebnis bis an die Grenze des Erkennbaren. Für das musikalische Rahmenprogramm der Vernissage sorgte DJ Herrjoergritter (bekannt aus der „Seepferdefahrgäste“ Radio-Show auf Radio X)!


Keramikarbeiten von Nina Ninotschka
In Zeiten von „mein Haus – mein Auto – mein Boot“, einer Machtdemonstration par Excellance, oder anders ausgedrückt – wir sind ja unter uns – einer profanen Art des modernen Schwanzvergleiches, ist es nicht weit hergeholt, wenn eine junge Künstlerin genau dieses Gehabe plakativ und provozierend beleuchtet. Nina Ninotschka zeigt mit ihrer Arbeit „Machtspielchen“ durchaus irritierende Eingriffe in unsere Gesellschaftlichen Konventionen und Wahrnehmungsmuster. In mehreren Serien Keramischer Arbeiten analysiert und erfasst sie den Ausdruck Macht implizierter Objekte, übersteigert und abstrahiert das Ergebnis bis an die Grenze des Erkennbaren. Auch setzt sie mal ein Produkt industrieller Fertigung in Opposition zu einem menschlichen Schwellkörper, wodurch sich die Machtfrage nicht zuletzt in der Konfrontation stellt.