Schablonensprühzeugs vom aufstrebenden Lokalpatrioten MINE (Spinellli Spinoso) .
Die Vernissage unter dem Motto „PopularArt“ zeigte ein Mash-up aus
Videospiel- und Filmreferenzen, gemischt mit Ikonen aus der
suburbanen Großstadtkultur…
Freitag, 23. August 2013
Freitag, 26. April 2013
Milan Rai - Schmetterlinge
Schmetterlinge vom Dach der Welt am Mainufer
Im Rahmen der Kunstansichten 2013 (Offenbachs langes Wochenende der Kunst) kamen Schmetterlinge aus Nepal an den Main geflogen. Mitgebracht werden sie vom Künstler Milan Rai, der im Himalaya-Königreich begann Schmetterlinge als Symbol menschlicher Wünsche und Träume an Gebäude und Bäume zu heften.Über das Internet entdeckten Künstler und Interessierte das Projekt und begannen die Aktion in anderen Ländern fortzusetzen. So ging es auch der Offenbacher Künstlerin Tatjana Matijasevic, die Rai spontan anschrieb. Zusammen mit Georg Klein vom Waggon am Kulturgleis beschloss sie, die Schmetterlinge zu den Kunstansichten ans Mainufer zu holen.
Sonntag, 10. März 2013
Anouk Trujillo - „Geschichten in Gesichtern“
Die Bilder der 12-jährigen Anouk Trujillo sind, nun, einfach
bezaubernd und funktionieren auch ohne tiefenhermeneutische
Interpretation. In ihrer Direktheit oft überraschend,
erzeugen sie vor allem ein gutes Gefühl – und offenbaren einen
Humor, den man von Mädchen ihres Alters eher nicht erwartet.
Sonntag, 21. Oktober 2012
Bea Dietz "Dia de los muertos"
Dia de los muertos (der Tag der Toten)
ist ein mexikanisches Volksfest, welches seine Ursprünge
vermutlich in einer Vermischung aztekischer, indianischer und
christlicher Elemente hat.
Wie man an diesem farbenfrohen, fröhlich gestalteten Fest erkennt, haben die Mexikaner ein unverkrampftes Verhältnis zum Tod und feiern es einmal im Jahr gemeinsam mit Ihren Verstorbenen und pflegen so weiterhin ein liebevolles Verhältnis zu ihnen. Diese Fest mit seiner Symbolik und seinen bunten Farben inspirierte die Künstlerin Bea Dietz zu verschiedenen Fotoserien und Zeichnungen.
.
Modelle für die später überarbeitete und übermalte Fotoserie waren:
Anita Henschel, Claudia Georgi und Frauke Meves
Blog von Bea: http://beedieblog.blogspot.de/
Was noch zu sagen bleibt:
Unzählbar ist der Seelen Schaar,
die einst an Staub gefesselt war,
die, nun entfesselt, unsre Welt
nicht mehr in ihren Schranken hält.
(Auszug aus der Geisterwelt von August Hermann Niemeyer)
Wie man an diesem farbenfrohen, fröhlich gestalteten Fest erkennt, haben die Mexikaner ein unverkrampftes Verhältnis zum Tod und feiern es einmal im Jahr gemeinsam mit Ihren Verstorbenen und pflegen so weiterhin ein liebevolles Verhältnis zu ihnen. Diese Fest mit seiner Symbolik und seinen bunten Farben inspirierte die Künstlerin Bea Dietz zu verschiedenen Fotoserien und Zeichnungen.
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Modelle für die später überarbeitete und übermalte Fotoserie waren:
Anita Henschel, Claudia Georgi und Frauke Meves
Blog von Bea: http://beedieblog.blogspot.de/
| La Catrina ist eine Skulptur, die symbolisch für den Tag der Toten geworden ist |
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| Im Glauben der Mexikaner sind die Schmetterlinge Träger der Seelen der Verstorbenen. |
Was noch zu sagen bleibt:
Unzählbar ist der Seelen Schaar,
die einst an Staub gefesselt war,
die, nun entfesselt, unsre Welt
nicht mehr in ihren Schranken hält.
(Auszug aus der Geisterwelt von August Hermann Niemeyer)
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| Daniel Zero und Baron Samedi |
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| Sibylle & Yvette |
Donnerstag, 9. August 2012
Nico Hauser (Ausstellung zur Geschichte der Offenbacher Hafenbahn)
Nico Hauser gestaltete die Foto-Ausstellung zur Geschichte der Offenbacher Hafenbahn und hielt hierzu auch einen kleinen Vortrag mit Wissenswertem und
Anekdoten aus der Geschichte der Hafen- und Industriebahn, die ja bekanntlich früher am Standort des Waggons
entlangfuhr. Außer spannenden „Früher – Heute“– Vergleichs-Fotos
(die meist dieselben Stellen am Main zeigen) präsentierte Nico
auch ein paar spannende Erlebnisse von seinen archäologischen
Expeditionen nach Offenbach, die er zur Vorbereitung der
Ausstellung gemacht hat.
Donnerstag, 5. Juli 2012
Natalie Gray - "you me + e.t.“
Diesmal besonders spannend, weil es ein Projekt zum selbst
beteiligen ist. Zur Vernissage, aber auch in den Wochen darauf,
kann jeder ein Bild von jemandem den sie/er super findet
mitbringen, das dann in eine große Collage eingebaut wird.
Hoffentlich schon zur Eröffnung und in der Folgezeit dürfte sich damit ein Gesamtbild der persönlich personellen Likes aller Waggonbesucher ergeben.
Hoffentlich schon zur Eröffnung und in der Folgezeit dürfte sich damit ein Gesamtbild der persönlich personellen Likes aller Waggonbesucher ergeben.
Montag, 14. Mai 2012
Jos Diegel - "Abhandlung über unkreative Malerei"
„‚Panik in der Pampa‘, ‚Den sicheren Hafen der Kunst sprengen‘,
‚Rekuperiert werden nur diejenigen, die sich rekuperieren
lassen‘, ‚Es gibt eine Alternative‘, ‚Das Maß einer persönlichen
Beunruhigung‘ und ‚Die realistische Katze‘ sind die Titel
einiger Arbeiten, die Jos Diegel im Waggon am Kulturgleis zeigt.
Dabei geht es um ein Spiel, das von der Fähigkeit der Entwertung
abhängt, ich nenn sie mal unkreative Malerei.
Da geht es nicht um Verwertung und um Sinngebung. Da geht es um Entwertung und Sinnentleerung. Zweckenentfremdung ist eigentlich das passende Mittel, sie entsteht und verstärkt sich immer mehr während des Verfalls des künstlerischen Ausdrucks. Unkreative Malerei läßt sich auch nicht sofort auf seine ökonomische Verwertbarkeit festlegen. Das sind doch mal Versuche, einen “unkreativen Block” als Material für eine andere Gesamtheit zu nutzen. Da müssten wir dann doch mal woanders sein. Da kann es doch mal um andere Situationen gehen. Vielleicht ist das Tolle an dieser unkreativen Malerei, also an der zweckenfremdeten Malerei nicht, daß das Copyright keine Rolle spielt, sondern, daß man auf Übermalungen kein Copyright haben kann. Das ist die eigentliche Zweckenentfremdung, nicht des Bildes das übermalt wurde, aber des Copyrights selbst. Das Copyright macht dann überhaupt keinen Sinn mehr. Daß es so wichtig ist, wer von was der Urheber ist, hat doch nur mit Ökonomie zu tun. Solange man arbeitet, hat man eine Handlung. Solange man weiß, was man gearbeitet hat macht alles einen Sinn. Mal ganz ehrlich, gewinnt doch in einem Prozess zwangsläufig nicht der Urheber, sondern die besseren Anwälte.
Wir sind so versessen auf das Recht etwas urgehoben zu haben. Was will nur immer der Urheber in uns? Das Recht daran ändert doch auch nicht wirklich, ob man das nun war oder nicht. Alles wegen dieser Handlung, dieser Geschichte, diesem Sinn, dieser Mehrwert, dieser verdammten Ökonomie. Weil wir so kreativ sind. Aber kreativ zu sein ist nun auch nix besonderes mehr. Wenn wir nicht dauernd diese Welt der Ökonomie reproduzieren wollen würden, würde auch keiner kopieren wollen. Und wenn, es wäre auch egal. “
Da geht es nicht um Verwertung und um Sinngebung. Da geht es um Entwertung und Sinnentleerung. Zweckenentfremdung ist eigentlich das passende Mittel, sie entsteht und verstärkt sich immer mehr während des Verfalls des künstlerischen Ausdrucks. Unkreative Malerei läßt sich auch nicht sofort auf seine ökonomische Verwertbarkeit festlegen. Das sind doch mal Versuche, einen “unkreativen Block” als Material für eine andere Gesamtheit zu nutzen. Da müssten wir dann doch mal woanders sein. Da kann es doch mal um andere Situationen gehen. Vielleicht ist das Tolle an dieser unkreativen Malerei, also an der zweckenfremdeten Malerei nicht, daß das Copyright keine Rolle spielt, sondern, daß man auf Übermalungen kein Copyright haben kann. Das ist die eigentliche Zweckenentfremdung, nicht des Bildes das übermalt wurde, aber des Copyrights selbst. Das Copyright macht dann überhaupt keinen Sinn mehr. Daß es so wichtig ist, wer von was der Urheber ist, hat doch nur mit Ökonomie zu tun. Solange man arbeitet, hat man eine Handlung. Solange man weiß, was man gearbeitet hat macht alles einen Sinn. Mal ganz ehrlich, gewinnt doch in einem Prozess zwangsläufig nicht der Urheber, sondern die besseren Anwälte.
Wir sind so versessen auf das Recht etwas urgehoben zu haben. Was will nur immer der Urheber in uns? Das Recht daran ändert doch auch nicht wirklich, ob man das nun war oder nicht. Alles wegen dieser Handlung, dieser Geschichte, diesem Sinn, dieser Mehrwert, dieser verdammten Ökonomie. Weil wir so kreativ sind. Aber kreativ zu sein ist nun auch nix besonderes mehr. Wenn wir nicht dauernd diese Welt der Ökonomie reproduzieren wollen würden, würde auch keiner kopieren wollen. Und wenn, es wäre auch egal. “
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